Was ist die Blutegeltherapie?

 

 Viele Menschen denken Blutegel seien glitschig, schwarz, eklig und blutrünstig . Aber dies sind Vorurteile. Blutegel sind farbig gemustert, sie sind elegante Schwimmer, ungefährlich und gar nicht eklig. Und sie können helfen, so dass sich seit vielen Jahrtausenden Mensch und Tier ihrer Heilkräfte bedienen. Die Blutegeltherapie kommt auch in unserer modernen Medizin zum Einsatz, meist auf dem Gebiet der Plastischen Chirurgie um mit Hilfe der Wirkstoffe im Egelspeichel die Wundheilung zu fördern.

 

Der Egel gibt mit dem Biss seinen Speichel ab, der hochwirksame Substanzen enthält, diese wirken: schmerzstillend, entzündungshemmend, lymphstrombeschleunigend, gerinnungshemmend und gefäßerweiternd.

Die eingesetzten Blutegel stammen aus der Biebertaler Blutegelzucht und sind sogenannte Medizinische Blutegel, nur diese dürfen für die Blutegeltherapie eingesetzt werden. 

Nähere Information finden Sie hier: www.blutegel.de 

 

  

Wann kann die Blutegeltherapie helfen?

Typische Einsatzgebiete der Blutegeltherapie sind: Arthroseschmerzen, Muskelverspannungen, Rheuma, Sehnenscheidenentzündungen, Tinnitus, Zerrungen, Prellungen, Hämatome, Tennisarm, Bandscheibenvorfall

 

In der Regel tritt eine Besserung der Beschwerden schon nach der ersten Sitzung ein, nach einigen Wochen wird die Behandlung wiederholt um eine verstärkte Wirkung zu erzielen.

Die Wirkung kann mehrere Monate vorhalten.

 Heilpraktiker Trier

Kontraindikationen:

 Die Blutegeltherapie darf nicht eingesetzt werden wenn Folgendes vorliegt: 

  • Blutgerinnungsstörungen: z.B. durch Marcumar, Falithrom, oder bei Blutern (Hämophilie), verminderten Blutplättchen (Thrombozytopenie) u.a.,
  • Akute Magen- oder Darmgeschwüren,
  • Deutliche Blutarmut
  • Erhebliche Immunschwäche (AIDS, Chemotherapie…),
  • Schwere chronische Erkrankungen (z.B. fortgeschrittene Krebserkrankungen, langjährige Dialyse, u.a.),
  • Ausgeprägte Wundheilungsstörungen (z.B. bei schlecht eingestelltem Diabetes mellitus, erheblichem Übergewicht, u.a.)
  • Bekannte Allergien gegen Blutegel-Inhaltsstoffe
  • Neigung zu überschießender Narbenbildung (Keloidbildung).